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Meisen


Haubenmeise ( Parus cristatus )

Nr.
1
2
 
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A

Die Haubenmeise ist in Mitteleuropa ein weit verbreiteter, häufiger Brut- und Jahresvogel. Sie ist etwa 12cm groß, Männchen wiegen ca. 11 die Weibchen 10g. Charakteristisch für die Haubenmeise ist eine schwarz-weiß gemusterte, leicht nach vorne gebogene Federhaube, die aber auch angelegt werden kann. Graubraun ist die Oberseite, während Kopf- und Halsseiten weiß sind, hinter dem Auge beginnt ein halbmondförmiges schwarzes Band, auch die Kehle ist schwarz. Die Unterseite ist schmutzigweiß, die Flanken crèmefarben.

Die Haubenmeise ist Standvogel und meist in Nadelwäldern zu finden. Vielerorts lebt sie aber auch in Mischwäldern oder Parkanlagen mit Nadelhölzern.

Das Nest wird meist selbst, in spechthöhlenähnlichen Höhlen, in morschen Bäumen oder Baumstümpfen gemeißelten . Es besteht aus Moos, Tierhaaren und Spinnenweben. Künstliche Nisthilfen werden nur selten angenommen. Das Weibchen legt vier bis acht gefleckte Eier, die etwa 14 Tage bebrütet. In der Zeit wird es vom Männchen gefüttert. Danach werden die Jungen noch rund 18 bis 22 Tage im Nest und nach dem Ausflug noch etwa drei Wochen von beiden Eltern gefüttert. Die Brutzeit erstreckt sich von März bis Juni.

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