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Käfer


Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola)

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A

Der Gartenlaubkäfer (Phyllopertha horticola) gehört zur Familie der Blatthornkäfer. Er trägt noch verschiedene andere Namen, wie Junikäfer oder Gartenkäfer.

Der Käfer ist nicht selten, eher sogar häufig. Man findet ihn auf Wiesen, an Waldrändern, in Gärten und Parkanlagen. Seine Nahrung sind die Blätter von Rosengewächsen und von anderen Blütenpflanzen. Seine Larven fressen Wurzeln von Gräsern, wodurch es bei den Pflanzen zu Schäden durch Wassermangel kommen kann.

Der Gartenlaubkäfer ist etwa 10mm groß, sein Körper ist stark behaart, die Flügeldecken sind bräunlich gefärbt, das Halsschild und der Kopf schillern blaugrün.

Ende Mai bis Anfang Juli schlüpfen an warmen Tagen, meistens am Abend die Gartenkäfer aus den Puppen. Zuerst fliegen die Männchen aus, die Weibchen folgen einige Tagen später. Nach der Begattung, legen die Weibchen 20-30 Eier am Boden. Die Larven (Engerlinge) schlüpfen dann ca. 4 -6 Wochen nach der Eiablage. Sie durchlaufen 3 weitere Larvenstadien, ehe sie sich zwischen April und Mai verpuppen. Im Winter ziehen sich die Engerlinge vor dem Frost in tiefere Bodenschichten zurück. Die Käfer leben nach dem Schlupf nur etwa 4 Wochen.

Im Gartenbau gilt der Gartenlaubkäfer als Schädling und wird entsprechend bekämpft.

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